
am Sport- und Freizeitpark

Anschrift: Wirtshaus
im Sportpark Bernau
Buchenstraße 21 - 83233 B e r n a u
Pächter: Marco M A I A L E
Tel. Sportheim 08051 / 8808
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag - 17,oo - 24,oo Uhr
Samstag und Sonntag - 12,oo bis 24,oo Uhr
Montag Ruhetag
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und so fing es an :
Während der Zeit des Dritten Reiches
"ruhte" der Sportbetrieb aufgrund der politischen Umstände in Bernau;
der Sportplatz an der Chiemseestraße (li.) wurde der Gemeinde Bernau
übereignet mit der Option, dass die Gemeinde Bernau im Falle der Neugründung
eines Sportvereins wieder einen Sportplatz zur Verfügung stellen muß. Erst
nach dem Krieg 1946 formierte sich dann wieder ein Sportverein, der Schiklub
Bernau. Daraus entstanden 2 Fußballvereine (ASV und FC). Der Sportplatz des FC
Bernau befand sich beim Landwirt Guggemoos; der ASV Bernau pachtete von der
Landwirtin, Frau Fenzl die Wiese an der Kastanienallee als Sportplatz.
Nach einer Aussprache der beiden Fußball-Vereinsvorstände wurden
1949 der FC und der ASV Bernau aufgelöst und in den TSV Bernau
umbenannt. Von nun an wurde der Sportplatz an der Kastanienallee von allen
Bernauer Sportlern gemeinsam genutzt.
Als „Umkleidekabine“ diente ein Holzverschlag, der sich zwischen der ehem.
„Talfriede“ und dem „Taxi-Winkler“
befand; geduscht wurde nach dem Spiel bzw. Training mehr oder weniger im Freien.
Die Vereinsfeiern und Sitzungen fanden im Gasthof Talfriede statt. Insgesamt
haben also über die langen Jahre keine günstigen Voraussetzungen vorgelegen
– und dennoch hat sich der Sport in Bernau einen immer größeren Zuspruch
erfreut.
Die
Gemeinde Bernau hat schließlich den Sportplatz von Frau Fenzl erworben und so
erfüllten sich kurz darauf die Bernauer Fußballer den langersehnten Wunsch und
bauten 1963 / 1964 in Eigenleistung ein Sportheim mit Vereinsstüberl an der
Widholzerstraße. Nun verfügte man endlich über
ordentliche Umkleidekabinen und Duschmöglichkeiten.
Aber im
Laufe von 35 Jahren sind in den Umkleideräumen und auch im Bewirtungslokal im
ehem. Sportheim an der Widholzerstraße immer mehr Reparaturen angefallen und es stand eine umfangreiche
Renovierung an.
Da kam 1998 das lange geplante Vorhaben der Gemeinde Bernau gerade recht, in
Absprache mit dem TSV Bernau das gesamte Sportgelände an der Widholzerstraße /
Kastanienallee aufzulösen und an die Buchenstraße zu verlegen. Schließlich
war dort seit ein paar Jahren bereits ein Fußball – Ausweichplatz durch die Gemeinde Bernau zur Verfügung gestellt worden und
die neue Sporthalle erlebte bereits
ihren ersten Ansturm von Sportwettkämpfen und sonstigen Veranstaltungen.
Was lag da für die Fußballer näher, nun ebenfalls nachzuziehen und ihr Sportheim mit Umkleidekabinen und einer neuen Wirtschaft an die Buchenstraße zu verlegen.
So wurden in rund zweijähriger Bauzeit ein Fußballplatz und ein Sport- und Vereinsheim geplant und erstellt, das die Bedürfnisse früherer Zeiten – wie in der Widholzerstrasse - abdecken sollte.
Unter großen körperlichen und finanziellen Anstrengungen haben die Sportler des TSV Bernau den überwiegenden Teil des Baus des neuen Sportheims in Eigenleistung erbracht. Und nach Planung von Architekt Alex Berthold konnte nach rund zweijähriger Bauzeit das neue TSV - Sportheim im Oktober 2000 feierlich eingeweiht werden.
Im Kellergeschoß
entstanden geräumige Umkleide- und Duschkabinen, Aufbewahrungsräume für die
Sportgeräte und Trikots und ein kleines Büro.
Im Erdgeschoß befindet sich das „Wirtshaus im Sport- und Freizeitpark“ mit
einer wunderschönen Terrasse, die herrlichen Bergblick bietet und im
Obergeschoß wurden zwei Mietwohnungen ausgebaut, deren Nutzungsrechte
die Gemeinde Bernau sich vorbehalten hat.
Und obwohl der TSV Bernau mit Recht stolz auf seine neuen Sportstätten sein
kann, drücken ihn aber anderseits auch noch einige Verbindlichkeiten. Dennoch
ist man zuversichtlich, mit den Einnahmen verschiedener Veranstaltungen die
Tilgung vorantreiben zu können.
Den Anfang machten in
der Faschingszeit 2002 „rührige“ Fußballer, die in der zur Mehrzweckhalle
umgewandelte Sporthalle eine auf Anhieb gelungene Disco-Veranstaltung
durchführten und mit dieser Idee eine erste große Einnahme erzielten. Weitere
Disco-Abende, zumindest einmal pro Jahr, sind geplant. Auch versuchte man nach Jahren
erstmals wieder den traditionellen TSV - Faschingsball aufleben zu lassen -
natürlich ebenfalls in der Mehrzweckhalle; für den Anfang war man zufrieden.
Außerdem wird jährlich zweimal ein Flohmarkt auf dem großen Parkplatz
durchgeführt und jeden Sommer ein Sportfest mit der Präsentation aller
Abteilungen abgehalten.
Aber
was schließlich herausgekommen ist, kann sich sehen lassen.
Ein Wirtshaus, inmitten grüner Natur, mit dem schönsten Ausblick
ganz Bernaus auf die wunderschöne Voralpenlandschaft und Sicht auf die
Kampenwand, Hochplatte, Hochgern, Hochlerch, Thoraukopf und Hochfelln.
Und nach dem Training oder Wettkampf besteht bei direktem Anschluß der Turnhalle für die Hallensportler die Möglichkeit den Durst zu löschen oder den Hunger zu stillen – und die Fußballer sind ja hier ohnehin Zuhause.
Leider haben das "alte" Sportheim an der
Widholzerstraße und die "neue" Sportgaststätte an der Buchenstraße
hinsichtlich der Pächter "ein bewegtes Leben" hinter sich:
Erster Pächter des alten Sportheims an der Widholzerstraße war der
damalige Fußballer Hofmann Erhard (1963 - 1967). Anschließend folgten Hirschl Dieter
(1968), Pallor Lothar (1969), Ramke Manfred (- 1972), Westermeier Ludwig (-
1975), Hartl Walter (- 1978), Wörand (Zapf) / Traudl Uth ( - 1988), Praßberger Heinz ( -
1993) und Hartl´ & Monika Eckl, bis zum Umzug ins neue Sportheim an
der Buchenstraße im Herbst 2000 - dort führten bis Herbst 2002 die Wirtsleute Hartl / Eckl die
neue
Sportgaststätte an der Buchenstraße weiter. Danach kamen 2003 für 1 Jahr Christian und Jasmin Juchem und
übergangsweise nur für kurze Zeit Peter Oberrader. Ab
01. März 2004 übernahmen Werner Grünäugl, jun. und Monika Rücker „Das Wirtshaus im Sport-
und Freizeitpark“ an der Buchenstraße und benannten es zur
Gaststätte "Fitalis" um. Leider ließ
sich das "bewegte Leben" unseres neuen Sportheims auch bei diesen Pächtern nicht
aufhalten; insbesondere berufliche Gründe von Werner Grünäugl jun. gaben den
Ausschlag für die Aufgabe des Sportheims zu Ende des Jahres 2005. Vom 01. Januar 2006
bis 28.02.2006 war dann Frau Helga Messering vorübergehend Pächterin; sie gab dem
Sportheim seinen ursprünglichen Namen "Wirtshaus im Sport- und Freizeitpark"
wieder zurück. Vom 01. März 2006 bis 31.03.2007 übernahm Erik Ammersdörfer das
Sportheim. Danach kam wohl "die schwärzeste
Zeit" unseres neuen Sportheims: Erik Ammersdörfer gab das Sportheim aus persönlichen
Gründen zum 31.03.2007 an den TSV Bernau zurück. In den folgenden 4 Monaten
wurde das Wirtshaus im Sport- und Freizeitpark nicht bewirtschaftet. Zum 01. August 2007 fanden sich
treue TSV - Anhänger, die den Wirtsbetrieb wieder ins Leben gerufen haben: Stefanie und Darko JANJIC
übernahmen das Sportheim. Doch zu Weihnachten 2009 baten die Wirtsleute um
Auflösung des Pachtvertrages aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen.
Glücklicherweise meldete sich bald darauf der junge Interessent Marco Maiale,
der das Sportlokal nunmehr seit Anfang März 2010 mit neuem Schwung und Elan in
italienischem Stil bewirtschaftet.
( J u l i 2 0 0 6 - Letztes Kapitel zum alten Sportheim an der Widholzerstraße:
Im Juli 2006 wurde das "gute alte Sportheim" an der Widholzerstraße abgerissen. Es weicht einem Geschäfts- uind Wohnhaus, das an gleicher Stelle gebaut wird. > hier noch einige Bilder <)